Torri del Benaco - Radda
Ein Besuch bei Enzo Ferrari
Datum: 28.06.2002; Strecke: 370 km
Ziel heute: Die Toskana. Um voran zu kommen geht es erst mal auf die Autostrada. Richtung Modena. Danach machen wir einen Abstecher nach Maranello. Ferrari interessiert uns! Die berühmte Autoschmiede ist nicht ausgeschildert. Wir fahren durch die Innenstadt vom Maranello und suchen zunächst ohne Erfolg irgend einen Hinweis oder Schild. Als wir bereits wieder auf dem Weg hinaus sind können wir einen Teil der Teststrecke von der Straße sehen. An einigen Strommasten sind Leute hinauf geklettert um einen Blick auf die Strecke zu erhaschen. Von hier aus finden wir das Werk instinktiv.
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Zuerst besichtigen wir die Galleria Ferrari. Das Museum könnte für den saftigen Eintrittspreis allerdings etwas mehr bieten. Im nahe gelegenen Shop – vor dem Werkstor - findet man alles was das Merchandising so hergibt: vom Bleistift bis zur Kurbelwelle...
Nachdem wir uns im klimatisierten Shop erfrischt haben wollen wir weiter, aber nicht ohne einen Blick auf die Teststrecke von Fiorano zu werfen. Zumindest mal in der Nähe vorbeifahren und schauen was dort passiert.
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Eigentlich gar nichts. Zwischen den Wohnhäusern gibt’s es immer wieder Sackgassen, die bis an den Zaum an die Teststrecke hinan führt. Dort warten gelangweilt einige andere Touristen. Teils sitzen sie auf ihrem Wohnmobil auf dem Dach oder sind den Zaum etwas hinauf geklettert. Als wir drehen und schon ein paar Meter weiter gefahren sind, kommt plötzlich Unruhe auf und ein dröhnender Sound ist zu hören....
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Und extra für uns rast tatsächlich ein F1-Bolide ein paar lautstarke Runden vorbei. Kaum zehn Minuten später ist wieder alles vorbei.
Inzwischen ist es auch später geworden und wir haben noch eine gute Strecke vor uns. Unser Ziel für heute Abend und die ganze nächste Woche ist ein Weingut bei Radda in Chianti. Wir verlassen also Maranello in Richtung Süden auf der SS 12. Es ist heiß und gewittrig und wir flüchten auf die Höhe. Endlich wieder eine Strecke zum Biken. Nach Gardasee und Autobahn findet man hier auf einer Länge von ca. 100 km eine kaum befahrene und kurvige Straße. Es geht vorbei an Pavullo und Lama nach Pievepélago und vor dort wieder auf dem 1388 Meter hohen Passo dell’Abetone.
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Als wir so beim Hinauffahren sind kommen wir immer wieder Teile der Strecke bekannt vor. Oben sind wir uns dann ganz Sicher. Hier waren wir bereits 96 auf unserer ersten gemeinsamen Tour. Damals kamen wir aber aus Westen von Massa und Castelnuovo.
Inzwischen merken wir, dass es bis zu unserem Ziel noch ein ganzes Stück ist und die Zeit knapper wird. Also geht es die SS 12 weiter nach San Marcello und von dort nach Pistoia auf der Autobahn nach Flozenz. Und natürlich muss auf dem Autobahnring ein Stau sein...
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Nach der Abfahrt bei Florenz Certosa können wir leider nicht die geplanten kleinen Strecken durch die Hügel zwischen Florenz und Siena nehmen. Die Zeit drängt. Es geht auf der SS 2 Richtung Süden bis Poggibonsi in die Hügel der Toskana. Kurz vor Radda in Chianti biegen wir ab zur Fattoria Castelvecchi, die malerisch auf einem Hügel liegt.
Wir kommen pünktlich zum Essen...
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Designed von Marina Burow (Reiseführung) und
Peter Harbusch (Fahrer)
URL Main page: http://www.TigeronTour.de
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