Monterosso al Mare - Iseo
Traumstrecke zwischen La Spezia und Parma
Datum: 10.07.2002; Strecke: 300 km
Wir blicken ein letztes mal hinunter zum Meer und Monterosso. Wir haben wieder alles zusammen gepackt und verlassen jetzt entgültig die Küste. Allerdings nicht ohne noch einen kurzen Abstecher in die Nachbarort Levanto und Bonassola zu machen. Im ersten tanken wir und in Bonassola genießen wir den Ausblick von der Zufahrtstraße auf den kleinen Ort. Er liegt wunderschön hinter dem Strand in der kleinen Bucht. Ob es sich hier lohnt einen Stopp einzulegen wissen wir nicht, wir sind auch nicht richtig in den Ort hineingekommen. Aber aus der Ferne sah es zumindest nett aus und vielleicht fahren wir ja mal in den nächsten Jahren dort vorbei.
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Anschließend machen wir uns aber auf den Weg Richtung Norden. Zunächst geht es ein Stück Autobahn wieder an La Spezia vorbei und ab nach Parma. Bei Pontremoli verlassen wir die Autobahn und nehmen die SS62 die sich von hier durch und entlang der Berge nach Parma schlängelt. Es geht über den Passo della Cise durch Berceto bis Fornovo. Ca 45 km auf einer traumhaften Strecke. Es geht eigentlich die meiste Zeit oben auf den Bergkämmen entlang. Man verliert kaum einmal an Höhe. Von hier oben hat man ständig eine super Aussicht das Umland and kann gegen Ende bereits deutlich die tiefe Po Ebene erkennen.
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Unter der Woche ist die Straße kaum befahren. Durchgangsverkehr gibt es hier wohl kaum – außer den paar Urlaubern. Der Transit Verkehr kann die parallel verlaufende Autobahn nutzten. So begegnen uns auf der ganzen Strecke kaum andere Fahrzeuge und nur gelegentlich ein paar andere Biker.
Unterwegs legen wir in dieser ruhigen Gegend einen Stopp in einer kleinen Trattoria ein. Die Signora zählt auf, was es heute alles zu Essen gibt. Wir wählen leckere hausgemacht Tagliatelle ai funghi. Außer uns verirren sich nur ein paar Einheimische hierher.
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In Fornovo gehen wir wieder auf die Autobahn. Durch die heiße Poebene quälen wir uns Richtung Norden. Jeder Stopp an einer Mautstation wird hier zur Qual. Auch der Asphalt ist an einigen Stellen schon sehr weich und durch die vielen LKWs sehr rillig.
Weiter geht’s an Cremona vorbei bis zum Lago d’Iseo. Dieser See ist nicht so überlaufen wie z.B. der Gardasee – zumindest nicht von Deutschen. Und als wir ankommen sind die Plätze, Straßen und die Uferwege wie ausgestorben. Wir finden ein Zimmer im Zentrum von Iseo.
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Von dort spazieren wir die Uferpromenade entlang und essen in einem Ristorante am Seeufer – hier und heute müssen wir mal nicht um einen Platz kämpfen. Im Ort genehmigen wir uns noch einen Drink bei schwülen 30 Grad. Es scheint den ganzen Abend kaum kühler zu werden und es geht auch kein Lüftchen.
Als wir dann ins Zentrum zurück schlendern, trauen wir unseren Augen kaum. Der ruhige Ort ist erwacht und Menschenmengen drängen sich auf der Uferpromenade und in den Bars. Die vielen Bars sind uns schon bei der Ankunft aufgefallen und jetzt zeigt sich auch warum es sie gibt. Jetzt sind wohl alle von den umliegenden Campingplätzen in den Ort geströmt...
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Im Hotel ist es die ganze Nacht nicht viel ruhiger und wir können kaum ein Auge zumachen...
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Designed von Marina Burow (Reiseführung) und
Peter Harbusch (Fahrer)
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