Gubbio - Farfa
Übernachtung hinter Klostermauern
Datum: 28.05.2001; Strecke: 280 km
Heute verlassen wir Gubbio - wir wollen ein Stück weiter in Richtung Rom.
Es geht wieder vorbei an Assisi nach Montefalco. Nach eine kurzen Pause in einer Pizzeria fahren wir über Spoleto nach Terni und hinauf zum Lago di Piediluco. Dort beginnt bereits unsere Suche nach einem Zimmer.
|  |
 |
 |
 |
Wir sind bereits nah genug an Rom und wollen eigentlich nicht bereits heute dort ankommen. An dem kleinen See ist es sehr schön, wir finden leider nur kein Zimmer, das uns zusagt. Etwas weiter finden wir Schilder mit der Aufschrift "Agriturismo", doch sind wir noch so früh im Jahr unterwegs, dass man hier noch beim Putzen und Einrichten sind.
|
Dann beginnt unsere Odyssee, vorbei an Rieti, durch nahezu menschenleere Gegenden. Es wird immer später und wir erreichen am Ende Farfa di Sabina. Der Karte nach mit einer guten Lage und Sicht über das Umland bis Rom - dort muss es doch ein Zimmer geben. Als wir den Ort erreichen sehen wir immer noch kein Schild, wir fragen nach einer Unterkunft. Die Einheimischen geben uns einen Tipp: Den Berg wieder runter, ein paar Kilometer zurück ...
|  |
 |
Uns ist der Ort schon auf dem Hinweg aufgefallen. Es war nur ein großer Parkplatz zu sehen und ein Schild zu einem Kloster. Wir fahren also wieder zurück und biegen von der Hauptstraße ab nach Abbazia di Farfa. Es ist eigentlich nur eine Straße von ca. 200 Meter Länge mit zwei Toren am jeweiligen Ende. Wir rollen den Weg entlang und suchen ein Schild mit einem Hinweis für ein Zimmer, finden aber nichts. Ein nettes Berliner Paar spricht uns an und rät uns, beim Kloster zu klingeln.
|
Die Schwestern sind sehr freundlich und wir bekommen tatsächlich noch eine Unterkunft. Und außerdem noch ein leckeres Abendessen! Insgesamt eine sehr empfehlenswerte Alternative zu unseren sonstigen Unterkünften.
Wir haben kaum 10 Minuten Zeit, bis wir zum Essen erwartet werden. Es steht schon alles bereit. Wein, Wasser und kaum sitzen wir, kommt schon eine der Schwestern mit einer großen Schüssel Nudeln. Danach gibt es noch Fleisch, Kartoffeln und Gemüse und als Abschluss einen Obstkuchen. Leider können wir den restlichen Wein nicht mehr in Ruhe trinken, die Schwestern räumen ab und bitten uns hinaus, da sie den Raum schließen und zum Gebet gehen wollen.
|  |
 |
Wir gehen noch ein Paar Meter durch die einzige Straße am Kloster und treffen uns dort mit den Berlinern in der Bar, trinken noch ein Bier und setzen uns mit ein Stühlen direkt auf die Straße.
|
Designed von Marina Burow (Reiseführung) und
Peter Harbusch (Fahrer)
URL Main page: http://www.TigeronTour.de
|