Bordighera - Barcelonnette
Die Route de Grand Alpes bei Kaiserwetter
Datum: 12.06.2001; Strecke: 220 km
Es ist Dienstag morgen, wir haben das Gepäck verstaut und rollen wieder auf der Via Aurelia im Stau Richtung Frankreich. Ziel für die nächsten Tage sind die Seealpen (die Route des Grandes Alpes) in Richtung Norden. Wenn das Wetter mitspielt, wollen wir über die höchsten Pässe im französischen und italienischen Grenzgebiet Richtung Heimat fahren. Und das Wetter scheint besser zu werden. Seit wir in Genua angekommen sind haben sich die Wolken verzogen und die Sonne scheint.
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Von Ventimiglia geht es in Richtung Col de Tende. An der französischen Grenze biegen wir ab nach Sospel, um dann über den Col de Turini und den Col St. Martin auf der französischen Seite auf den Col de la Bonette zu fahren.
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Nach einer ersten Rast geht es weiter und wir erreichen an späten Nachmittag den Fuß des Col de la Bonette. Wir nutzen die Gelegenheit und machen einige Bilder auf der recht wenig befahrenen Strecke. Am Gipfel angekommen ist leider die Strecke rund um den Col de la Bonette noch verschneit und wir können nicht zu Fuß auf den Gipfel gehen.
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Es ist eh spät geworden und wir müssen noch ein Zimmer suchen. In Jausiers beginnen wir unsere Suche. Leider sind die meisten Hotels noch zu bzw. wir finden die wenigen ausgeschilderten Häuser nicht. Also fahren wir weiter und wollen evtl. noch über den Col de Larche (Colle della Maddalena) nach Italien, um dort ein Zimmer zu suchen. Aber auf dem Weg über den Pass kommen uns einige entgegen und berichten von einem Erdrutsch, der die Strecke versperrt. Wir drehen also wieder um und versuchen in Barcelonnette unser Glück.
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Mitten in Zentrum finden wir dann auch ein Zimmer, nachdem wir schon andere Hotels im Ort abgeklappert haben, im "Grand Hotel" - der Name lässt auf eine fürstliche Unterkunft hoffen. Aber es ist nur ein, ich würde sagen, typisches, einfaches, französisches Hotel. Verwinkelt gebaut, alter Teppich, alle Räume unterschiedlich eingerichtet und es sieht eher aus wie von Sperrmüll zusammengetragen. Aber dafür sind die Leute nett und für den Tiger gibt es noch einen Stellplatz in einem Hof im Nachbarhaus.
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Im Lauf des Abends trudeln noch einige andere Motorradfahrer ein und es wird noch voll im Hotel.
Im Ort ist nichts los und wir suchen nach einem netten Lokal. Ein paar Ecken weiter stoßen wir auf die Crêerie "Le Génépy". Wir lassen den Abend mit leckeren Crêpes und Cidre ausklingen.
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Designed von Marina Burow (Reiseführung) und
Peter Harbusch (Fahrer)
URL Main page: http://www.TigeronTour.de
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