Tiger 900 Tiger 955i Tigerontour
Rom/Sardinien 2001



Costa Rei - Olbia

Auf der SS131 und SS125 quer durch Sardinien

Datum: 10.06.2001; Strecke: 450 km

Wir überlegen, ob wir uns bereits auf den Heimweg machen, oder noch einen Tag in Sizilien zu verbringen. Der Wetterbericht für Norditalien sagt wenig Gutes voraus. Also starten wir zunächst einmal Richtung Norden zum Fährhafen. An Cagliari vorbei fahren wir über die SS131 quer durchs Land Richtung Oristano. Die Strecke ist wenig befahren und zieht sich sehr.
Tharros - Cabras Wir wollen noch einen Abstecher nach Tharros machen, um dort die Ausgrabungen zu besichtigen. Dort angekommen stellen wir jedoch fest, dass es außer zwei Säulen kaum etwas Interessantes zu entdecken gibt. Nach einem kurzen Stopp geht es deshalb weiter Richtung Nuoro. Die Hitze im Landesinneren ist ziemlich unerträglich. Selbst der Fahrtwind kühlt nicht, sondern bläst uns wie ein heißer Fön entgegen. Jeder Halt in den Motorradklamotten ist eine Qual. Deshalb fahren wir nonstop weiter nach Olbia.
Am späten Nachmittag erreichen wir das Hafengelände. Im Terminal sehen wir in der aktuellen Wettervorschau, dass es auf dem Festland wohl wieder besser wird. Kurzentschlossen stellen wir uns deshalb an der Kasse an, um ein Ticket für die Fähre nach Genua zu kaufen. Da wir ziemlich fertig sind, gönnen wir uns eine Kabine.
leere Parkdecks auf einer gerade in Dienst gestellten Fähre Nach einem kleinen Imbiss fahren wir an Bord. Unsere Fähre ist nagelneu. Deshalb sind sowohl die Passagiere als auch das Personal am Umherirren, wo sich welche Bar, Kabinen, Aufgänge befinden. Auch wir beide suchen uns gegenseitig, aber irgendwann begegnen wir uns in einem Vorraum, wo auch die Schlüssel für die Kabinen ausgegeben werden. Nach diesem Durcheinander genießen wir zunächst einmal die erfrischende Dusche.
An Oberdeck sehen wir beim Ablegen zu und verabschieden uns von Sardinien. Es ist bereits dunkel geworden aber die Luft ist immer noch angenehm warm.
Leinen los am Oberdeck
Genua - und das Wetter sieht zunächst nicht gut aus Am nächsten Morgen werden wir nicht geweckt sondern müssen uns selbst rechzeitig aus dem Kojen quälen um noch etwas zum Frühstück zu bekommen. Wir strecken also unsere Nasen mal an die frische Luft um zu sehen wie das Wetter wir und wo wir bereits sind. Zu unserer Überraschung sind wir bereits direkt vor Genua, aber auf irgendwelche Durchsagen wann wir einlaufen wartet man vergeblich!





Designed von Marina Burow (Reiseführung) und Peter Harbusch (Fahrer)
URL Main page: http://www.TigeronTour.de