Cala Gonone
Strand und Ausflug nach Arbatax
Datum: 04.06.2001; Strecke: 180 km
Heute wollen wir uns am Strand in Cala Gonone oder einer der anderen Buchten ausruhen. Unser Hotelchef erklärt uns wie wir an einen schönen Strand nördlich von Cala Gonone kommen. Wir verlassen den Ort nicht auf der normalen Strecke zur SS125, sondern in Richtung Norden und folgen einer kleinen Betonpiste hinauf zu einem Paß, der uns um den Berg führt. Von dieser Strecke sollen dann mehrere kleine Straße abzweigen und zu den einzelnen Buchten führen. Wir nehmen gleich die erste Abzweigung, die Strecke wir immer schmaler, bis der Asphalt zu Ende ist und wir einer Sandpiste folgen müssen. Die Piste endet dann schließlich direkt am Strand. So was wie einen Parkplatz gibt es nicht auch ein kleines Lokal sucht man vergeblich. Wir suchen uns ein Plätzchen am Strand.
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300 Meter Strand, blaues Wasser und kaum Leute am Wasser. Wir können die erste Sonne und den leeren Strand genießen. Das Wasser erscheint im ersten Moment recht kühl, aber dafür ist es um so klarer. Am Tag darauf ist das Wasser bereits wärmer, was wahrscheinlich am Sturm der letzten Tage lag.
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Kurze Zeit nach unserer Ankunft kommt noch ein kleiner Bus an den Strand gefahren. Der Fahrer klappt seine Fenster auf, stellt ein paar Stühle und einen Sonnenschirm vor den Wagen und macht seinen Laden auf. Das Mittagessen ist gesichert. Es gibt Panini mit Würstchen, Getränke und Eis.
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Auf Sardinien sind die meisten Strände öffentlich, d. h. man kann überall direkt ans Wasser und es gibt auch kaum die sonst auf dem Festland üblichen Badeanstalten mit Liegen, Schirmen und Bademeister, der Schirme vermietet und bei dem ersten kleinen Wind die rote Fahne hisst.
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Am Nachmittag wird Peter unruhig und wir wollen noch eine kleine Tour unternehmen. Wir fahren also zurück in unser Hotel und laden unsere Badesachen ab, um dann direkt weiter auf die SS125 zu fahren und dieser ein Stück in Richtung Süden zu folgen.
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Die SS125 schlängelt sich von Dorgali bis Baunei auf ca. 50km durch einsame Berge. Kaum ein Ort oder eine Haus ist zu sehen. Die meiste Zeit verläuft die Strecke auf 500 bis 1000 Meter über dem Meer und es ist deshalb angenehm und nicht zu warm. Der Fahrbahnbelag ist fast neu, kaum anderer Verkehr und man kann die Strecke im Voraus immer gut einsehen. Was will man mehr!
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Nach der Passhöhe "Genna Silana" fahren wir weiter bis wir Baunei sehen. Der Ort liegt am Hang mit Sicht auf die Bucht von Arbatax. Das Ziel, die "roten Porphyrklippen bei Arbatax", vor Augen fahren wir bis hinunter an die Landspitze. Dort erwartet uns ein leerer, betonierter Parkplatz direkt am Wasser neben den roten Felsen. Kein wirklich sehr beeindruckender Anblick, aber wir sind da gewesen und im Reiseführer sehen solche Sachen ja immer viel besser aus.
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Es ist spät geworden und wir müssen die ganze Strecke noch zurück fahren. Also wieder hinauf nach Baunei und die SS125 nach Norden, vorbei an Pferden, Eseln und Schweinen, die dort frei auf der Straße herum laufen. Wir denken hungrig an unser Abendessen.
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Designed von Marina Burow (Reiseführung) und
Peter Harbusch (Fahrer)
URL Main page: http://www.TigeronTour.de
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